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Kunststoffe in ihrer heutigen Form bilden ideale Ergänzungswerkstoffe zu den Metallen und sind deshalb aus dem Alltag, vor allem aber der Technik nicht mehr wegzudenken. Sie werden heute organisch Hochpolymere benannt und werden - mit einigen Ausnahmen auf Naturabkömmlingen basierend - synthetisch, d.h. "künstlich" mittels der Petrochemie erzeugt.
Von Erdöl oder Erdgas ausgehend werden die Grundbausteine, nämlich: Kohlenstoff-, Schwefel-, Stickstoff- und Sauerstoff-Atome zu Molekülen-Gruppen vereinigt. Diese Monomere werden durch chemische Reaktionen zu Polymer-Ketten (Makromolekülen) mit linearer, verzweigter oder räumlich vernetzter Strukturgestalt verknüpft. Wir unterscheiden unter diesen Bildungsreaktionen zwischen: der Polymerisation, der Polykondensation und der Polyaddition.
Kunststoffe mit kettenförmig linearem oder verzweigtem Aufbau sind thermoplastisch, die räumlich engmaschig vernetzten Kunststoffe sind duroplastisch und die räumlich weitmaschig vernetzten werden als Elastomere bezeichnet. Die Charakteristik dieser drei grundlegenden Gruppen ist stark verschieden und kann folgendermassen umschrieben werden:
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